Berichte

Nach dem Sieg gegen den EHC Frauenfeld wollten die St. Galler die positive Welle fortsetzen und den Rheintalern den ersten Sieg nicht ermöglichen - doch leider kam es anders als man dachte. Mit dem Schlussergebnis von 8:4 trat man nach dem Spiel ohne Punkte die Heimreise in die Kantonshauptstadt an.

Das Tempo wurde gleich zu Beginn der Partie sehr hoch angesetzt. Beide Mannschaften schenkten dem Gegner keine Chance, die Führung zu übernehmen. Doch leider geriet St. Gallen durch einen Doppelschlag infolge blöder Fehler in der 06. und 11. Spielminute mit 0:2 in Rückstand. Oha Lätz. Unbedingt wollte man im ersten Drittel mindestens den Anschluss wieder herstellen - was auch in der 14. Minute dank eines Solos von Duttwyler gelang. Mit diesem kleinen Rückstand ging es in die erste Pause.

Gut gestärkt (dank Vitaminen von Orangen ?) startete man im zweiten Drittel. Nach 73 Sekunden schoss Sanz (Cunti / Nekvinda) den Ausgleichstreffer zum 2:2. Konnte man das Spiel jetzt wenden und den Gästen den ersten Sieg verhindern? Mit einem erneuten Doppeltreffer in der 24. und 31. Minute zum 4:2 setzte sich Rheintal wieder etwas ab aber St. Gallen gab nicht auf und kam wieder in der 33. Minute dank Sanz (Bühler) wieder auf 4:3 heran. Eine Doppelbelegung der Strafbank bei St. Gallen machte es der Heimmannschaft einfach, die Führung in der 39. Minute zum 5:3 wieder auszubauen. Aber im Eishockey ist alles möglich - und abgerechnet wird ja schliesslich nach 60 Minuten.

Doch im letzten Drittel wurde leider zum Teil mehr auf dem Eis disskutiert als Gespielt - die Schiedsrichter waren sich leider öfters nicht gleicher Meinung. Rheintal setzte sich nach einer erneuten Überzahlsituation in der 44. Minute mit 6:3 ab und das gleiche wiederholte sich in der 49. Minute zum 7:3. Leider brachte auch das letzte Aufdrehen bei St. Gallen zum 7:4 (Duttwyler / Mencik) auch nichts mehr. In der 57. Minute konnten die 185 Zuschauer in Widnau den letzten Treffer der Heimmannschaft zum 8:4 mitverfolgen.

Leider kam zur Niederlage noch ein weiterer Rückschlag dazu. Sandro Stäheli musste während dem Spiel einem Zusammenstoss kapitulieren und das Spiel vorzeitig beenden. Wie es sich bei der ersten Untersuchung herausstellte, wurde das Innenband beim linken Knie angezerrt oder sogar angerissen. Gewissheit wird man nach der MRI-Untersuchung am Mittwoch wissen. Wir wünschen Sandro an dieser Stelle gute Besserung schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Gletscher.

Und wenn dies noch nicht alles ist kam am Abend auch die Nachricht von Raoul Bühler, dass sein Schlüsselbein verschoben wurde und die Bänder überdehnt oder angerissen seien. Auch er wird einige Zeit ausfallen den St. Gallern nicht zur Verfügung stehen. Auch ihm wünschen wir gute Besserung schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Gletscher.

Nächsten Sonntag spielt St. Gallen um 12.15 Uhr in Weinfelden gegen die Crocodile Flyers die nächste CUP-Runde. Auch bei dieser Partie würden wir uns über eine grosse FAN-Unterstützung riesig freuen.