Berichte

Aufgrund technischen Problemen im Bereich der Platzorganisation wurde das Spiel erst rund 10 Minuten später als geplant angepfiffen. In den ersten Minuten versuchten beide Mannschaften möglichst früh in Führung zu gehen. Doch dann kam plötzlich die Mitteilung, dass medizinisches Personal gesucht wird, da sich ein Spieler offenbar schwer verletzt hat. Was war geschehen?

Spieler Nummer 13 vom EHC St. Gallen (Schaffner Jephtha) wurde mit einem Stockschlag so unglücklich und so heftig gestossen, dass er kein Gefühl mehr in dem Arm hatte. Sofort wurde er hervorragend durch den Staff betreut und mittels Rettungsfahrzeug ins Kantonsspital Winterthur gebracht. Als Diagnose wurde ein kompletter Spitalbruch im linken Oberarm festgestellt. - UPDATE: In der Zwischenzeit wurde er bereits erfolgreich operiert und wenn alles klappt sollte er am Mittwoch den Spital wieder verlassen können. Aber über eine lange Erholungsphase wird er nicht herumkommen. Auf diesem Weg wünschen wir Jephtha alles Gute und schnelle Genesung.

In der Zwischenzeit wurden auf dem Eis verschiedene Strafen gegen St. Galler Spieler und auch gegen den Coach ausgesprochen und in den letzten 156 Sekunden des ersten Drittels konnten die Winterthurer 3 Treffer erzielen und gingen dadurch mit einer klaren 3:0-Führung in die Pause.

Das Mitteldrittel war etwas ruhiger. Aber weiterhin wurden verschiedene Strafen - auf beiden Seiten verteilt - ausgesprochen. In der 28. Spielminute konnte dann als Hoffnungsschimmer St. Gallen den ersten Treffer (Nekvinda - Duttwyler) erzielen. So konnte Winterthur mit 4:1 in die zweite Pause. Konnten die St. Galler nochmals aufpauschen?

Im letzten Drittel musste man dann aber endgültig feststellen, dass St. Gallen nicht nur die Mannschaft von Winterthur sondern auch die beiden Schiedsrichter als Gegner hatte. Verschiedene fragwürdige Entscheidungen wurden gefällt und verschiedentlich stellte man fest, dass die beiden Schiedsrichter nicht gleicher Meinung waren. Gewisse durften alles machen und bei den anderen wurde schon gepfiffen bevor sie überhaupt etwas machten. So war es (leider) nicht verwunderlich, dass der Coach von St. Gallen 3 Minuten vor Spielschluss noch die Spielerbank verlassen musste, da seine Ausdrucksweise den Unparteiischen gar nicht gefiel. Und als letzte Aktion war noch ein letzter Treffer von Winterthur in der 59. Spielminute zum Endresultat von 6:1.