Berichte
Spielbericht vom Tino Haldenstein
Bereits um 12 Uhr trafen sich die St. Galler im Lerchenfeld, um gemeinsam nach St.Moritz zu reisen. Es war das letzte Spiel der Qualifikation und somit die letzte Möglichkeit vor den Playouts, die Taktiken und Laufwege noch einmal zu testen.

Ob es an der Temperatur von gefühlt -13 Grad lag, oder an den unterschiedlichen Tabellenplatzierungen, doch die St. Galler verschliefen den Start erneut komplett. Bereits in der dritten Spielminute fiel das 1:0 für die Bündner. Daraufhin folgte eine weitere Minute später das 2:0 und wieder eine Minute später das 3:0 für St. Moritz. Die St. Galler fanden auch nach dem frühen Timeout von Coach Rossi nicht zurück zum Spiel, weshalb bis zum Ende des ersten Drittels die Tore vier, fünf und sechs für St. Moritz folgten.

Im zweiten Drittel galt es nun einige Gänge höher zu schalten und das Spiel in der defensiven Zone besser in den Griff zu bekommen, liess man den Bündnern im ersten Drittel doch ziemlich viel Freiraum. Dies gelang den St. Gallern auch über weite Strecken. Zwar hatte St. Moritz nach wie vor ein Chancenplus, doch die St. Galler fingen nun langsam an, auch Offensiv erste Akzente zu setzten. Für ein Tor reichte es aber auf beiden Seiten nicht, weshalb man mit 6:0 in die Pause ging. Nicht nur die Spieler hatten ihre Probleme mit der Kälte sondern auch die Betreuerin hatte so ihre Mühe, die Trinkflaschen vom Gefrieren zu befreien.

Im letzten Drittel der Qualifikation konnte man an die Teilerfolge aus dem zweiten Drittel anknüpfen und spielte wacker mit. Doch die Bündner hatten vollere Reserven und kamen wieder zu guten Chancen vor dem St. Galler Tor, was innert kürze zum Zwischenstand von 8:0 führte. Kurz vor Spielende gelang St. Moritz noch das 9:0, versuchten die St. Galler vorallem, nicht zweistellig zu verlieren.

An diesem Spiel war das Resultat von Beginn an zweitrangig. Es galt vorallem sich auf die kommenden Spiele einzustellen und nochmals ein gutes Gefühl auf dem Eis zu erlangen, was der Mannschaft in den Dritteln zwei und drei gut gelang.