Berichte
Die Playoff-Plätze waren schon lange nicht mehr zu erreichen. Jetzt gilt es einzig noch den Liga-Erhalt zu schaffen. Wenn aber dieses Spiel analysiert wird, muss immer mehr mit einem grossen Wunder gerechnet werden, damit dies noch gelingt. Bei gewissen Spielern konnte man schon fast den Begriff "Arbeitsverweigerung" in den Mund nehmen. Alles gelernte wurde nicht angewendet, die ausgemerzten Fehler wurden wieder in Masse gemacht und vielfach wurde überhaupt kein Teamgedanke mehr festgestellt.

Der Start wurde bereits komplett verschlafen. Nach nicht einmal drei Minuten stand es bereits 0:2 für die Gäste. So war es nicht verwunderlich, dass Überzahlsituationen, dank zum Teil unnötiger Strafen bei St. Gallen, gerne genutzt wurden. Nach 20 Minuten stand es dadurch bereits 0:3 für Illnau-Effretikon. Konnte der Coach bei St. Gallen die Mannschaft nochmals wachrütteln?

Leider wiederholte sich die Startphase des Drittels nochmals - schlimmer noch. Innerhalb von knapp 6 Minuten knallte es gleich drei weitere Male im Tor von St. Gallen. Mit dem St. Galler Torhüter konnte man Mitleid haben. Zeitweise stand er minutenlang unter Dauerbeschuss. In der Mitte des Drittels wurde den Gästen ein klarer Strafstoss zugesprochen, welcher zum Spielstand von 0:7 führte. Emotional steigerte sich das Spiel enorm. Die Anzahl der Strafen nahmen drastisch auf beiden Seiten zu. Bis zur zweiten Pause versenkte Illnau-Effretikon noch zwei weitere Tore so dass es nach zwei Dritteln bereits 0:9 stand.

Das letzte Drittel kann sehr kurz zusammengefasst werden. Bei St. Gallen war die Strafbank sehr oft besetzt worden und im Gegenzug schoss Illnau-Effretikon Tore. Fünf weitere Abschlüsse erfolgten in diesem Drittel. Schlussendlich gewannen die Gäste diese Partie mit 0:14.

Nächsten Samstag, 26. Januar 2019 reisen die St. Galler ins schneereiche St. Moritz. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Wir freuen uns auf jede Unterstützung.