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Mit einer klaren 9:3-Niederlage gegen den EHC Dürnten Vikings reiste die 1. Mannschaft vom EHC St. Gallen am frühen Samstag-Abend wieder nach Hause. Einziger Wermutstropfen war der 1:2-"Sieg" des letzten Drittels der Partie.

Kaum hatte das Spiel begonnen musste der St. Galler Keeper das erste Mal bereits nach 32 Sekunden den Puck aus dem eigenen Goal fischen. Und es kam gleich noch dicker. Nach etwas weniger als vier Minuten stand es bereits 2:0 für das Heimteam. Einmal mehr hatten die St. Galler den Start komplett verschlafen. In der Mitte des Drittels hatte Dürnten durch eine doppelte Überzahlsituation ein leichtes Spiel, die Führung noch weiter auszubauen. Obwohl in dieser Spielphase St. Gallen einige Möglichkeiten für einen Treffer hatte, kein einziger konnte erfolgreich erzielt werden. In der 17. Minute erhöhte Dürnten zum 4:0. War dies bereits die vorzeitige Entscheidung oder konnte St. Gallen - wie auch schon bewiesen - das Ruder nochmals umdrehen? Klare Worte in der Garderobe sind notwendig.

Doch leider wiederholte sich die Geschichte des ersten Drittels beinahe identisch auch im mittleren Spielabschnitt. 2 Treffer innerhalb von knapp 5 Minuten und es stand bereits 6:0. St. Gallen machte unnötige Strafen und die Heimmannschaft nutzte dies kompromisslos aus und in der 30. Minute stand es schon 7:0. Eine weitere Strafe bei St. Gallen wurde erneut ausgenutzt um auf 8:0 zu erhöhen. Zu diesem Zeitpunkt wurde bei St. Gallen entschieden, im Tor Fehr durch Pfändler auszutauschen. Fehr war aus gesundheitlichen Gründen eine sehr lange Zeit abwesend. Es es muss hier ganz klar erwähnt werden, dass der grösste Teil der Gegentreffer nicht alleine auf "seine Kappe" gingen. Fehler welche nicht mehr gemacht werden sollten, schlichen sich (leider) wieder ein und von gewissen Spielern hätte man noch etwas mehr Einsatz erwarten dürfen. Jetzt war es nur noch das Ziel, das Stängeli zu verhindern und auch noch die "Null" zu korrigieren. Das letztere wurde in der 38. Minute dank es Treffers zum 8:1 durch Duttwyler (Haudenschild) erfüllt.

Das letzte Drittel konnten die St. Galler in Überzahl beginnen. Und man liess nicht zweimal bitten und der zweite Treffer durch de Ruiter (Duttwyler) wurde erzielt. Was St. Gallen in diesem Drittel an Leistung und Spielqualität auf dem Eis gezeigt hat, hätte in den beiden vorherigen Drittel auch gezeigt werden müssen. Dann wäre - so bin ich zu 100% überzeugt - ein Sieg realistisch gewesen. Aber wäre und wenn nützt im Eishockey überhaupt nichts, am Schluss stehen die Fakten auf der Spieluhr. Etwas mehr als vier Minuten vor Spielschluss konnte Allen (Heinrich - de Ruiter) noch zum Schlussresultat von 9:3 beitragen. Somit wurde auch der zweite "Wunsch" erfüllt und Dürnten wurde das Stängeli verwehrt.

Am kommenden Samstag, 19. Januar 2019, empfangen die St. Galler den EHC Illnau-Effretikon als Gast in der Eishalle Lerchenfeld. Spielbeginn ist um 17.45 Uhr. Wir freuen uns natürlich auch für dieses Spiel mögliche viele Zuschauer begrüssen zu dürfen.