Berichte

Der Bericht zum Spiel diese Woche von Gilles Haudenschild.

Mit einer positiven Stimmung nach dem ersten Saisonsieg im Direktduell der Aufsteiger reisten die St. Galler nach St. Moritz. Das Ziel war, den ersten Sieg zu bestätigen und weitere drei Punkte nach Hause zu bringen. Das Duell gegen einen direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte war für beide Teams enorm wichtig, um sich ein wenig Luft von den Abstiegsplätzen zu verschaffen.

Der Start des EHC St. Gallen im 1. Drittel war im Gegensatz zum EHC St. Moritz zu verhalten und es wurden dem Gegner zu viele Freiräume gewährt. Bereits in der 6. Minute nutzten die Bündner eine der ersten Chancen zum 1:0. Erst nach zwei weiteren Gegentreffern und einem Time-Out des Trainers Kevin Schüepp wussten die St. Galler mit dem 3:1 Anschlusstreffer im Powerplay zu reagieren. Mit einer Zwei-Tore-Hypothek ging es dann in die erste Drittelspause.

Im zweiten Drittel war nun eine Reaktion von Seiten des EHCSG gefordert, um dieses Spiel nicht vorzeitig zu verlieren. Die zu vielen Strafen während des ganzen Spiels unterbrachen jedoch immer wieder den Spielfluss der St. Galler. So kam es, dass gleich zu Beginn des 2. Drittels das 4:1 für den EHC St. Moritz in Überzahl fiel. Der 4:2 Anschlusstreffer gelang erst kurz vor der zweiten Drittelspause, obwohl das Spiel sich nun ausgeglichener gestaltete.

Zu Beginn des dritten Drittels konnte verdientermassen der dritte Treffer des EHC St. Gallen realisiert werden. Der Druck der St. Galler nahm zu und es folgte ein offener Schlagabtausch. Ein nächster Treffer hätte auf beiden Seiten fallen können, mit mehreren Paraden verhinderte Kevin Stalder im Tor der St. Galler jedoch einen grösseren Rückstand. Trotz Powerplay-Möglichkeit kurz vor Schluss und mit sechs Feldspielern gelang dem EHC St. Gallen der Ausgleichstreffer nicht mehr.

Ein schlussendlich enttäuschendes Resultat lässt den EHC SG wieder unter den Strich rutschen. Nun ist eine grosse Leistungssteigerung im Hinblick auf das Derby gegen den SC Herisau am nächsten Samstag gefordert, will man gegen den bisher souveränen Leader bestehen. /gh. 06.11.16